Wissen was im Biogassubstrat steckt

Einfache und zuverlässige Bestimmung der Gasausbeute

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Mais ist Substratgrundlage in den überwiegenden Biogasanlagen. Die Wirtschaftlichkeit dieser Anlagen hängt somit maßgeblich von der Substratqualität, also der Biogasausbeute des Maises ab. Je mehr Potenzial zur Biogasaubeute im Biogassubstrat steckt, desto höher sind die Erlöse für den Anlagenbetreiber.

 

Das Gasbildungspotenzial lässt sich herkömmlich mit Hilfe von teils kostspieligen Batch-Versuchen ermitteln. Als exaktere, schnelle und kostengünstige Alternative dazu hat R.A.G.T. eine von Professor Dr. Friedrich Weißbach entwickelte neue Formel zur Berechnung der Gasausbeute in die Praxis umgesetzt. Mit dieser Formel gibt es nun eine Option, um die fermentierbare organische Trockensubstanz (FoTS) für alle Halm- und Körnerfrüchte zu berechnen. Sie ist definiert als die Menge von 1 kg Trockenmasse (TM), welche im Fermenter zu Biogas umsetzbar ist. In die Gleichung fließen der Rohaschegehalt (XA) und der Rohfasergehalt (XF) aus der Weender Futtermittelanalyse sowie ermittelte Konstanten aus Fütterungsversuchen ein.

 

Aus der FoTS wird die Biogasausbeute in Liter pro kg TM berechnet (vergleichbar mit dem aus der Milchviehhaltung bekannten Energiegehalt in MJ/NEL pro kg Maissilage). Aus der Biogasausbeute wiederum lässt sich über die Brutto- und Nettoenergie der monetäre Ertrag (Euro pro ha) ermitteln. Abzüglich der Kosten für den Zukauf der Silage ergibt sich der Nettoertrag (Euro pro ha).

 
  

Die FoTS ermöglicht Betreibern von Biogasanlagen, den Substratbedarf ihrer Anlage relativ exakt, schnell und kostengünstig zu quantifizieren.

 

Entscheidend für den Gasertrag pro Hektar sind:

     
  • hohes sortenspezifisches Biomasseertragspotenzial (hohe Gesamttrockenmasse)
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  • gute Ausreife über den Kolbenanteil (geringe Rohfasergehalte)
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Mit dem R.A.G.T. – Biogasrechner bieten wir Ihnen die Möglichkeit, unter Eingabe von Frischmasseertrag, TS-Gehalt und Rohfasergehalt sowie der Einspeisevergütung den Gasertrag monetär in Euro pro ha zu berechnen.

Vorteile durch die Berechnung mit der Weißbach-Formel:

     
  • Bestimmung des Gasbildungspotenzials von Substraten mit einer schnellen, kostengünstigen (ca. 25,- Euro) und sicheren Methode auf Basis von Zahlen der Weender-Analyse
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  • Erkennen von Unterschieden zwischen Sorten und zwischen Silierzeitpunkten
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  • Planung auf Basis dieser Zahlen hinsichtlich Anbau, Sortenfragen und der Planung des Substratbedarfs für Biogasanlagen
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